Schreibblockade überwinden

Jeder Autor kennet das. Man hat einfach keine Kraft, sich hinzusetzen und auch nur eine Seite des aktuellen Romanes zu tippen oder ein Kapitel zu beenden. Die Motivation ist im Keller und so vergehen Tage, in denen man nicht über das Projekt nachdenkt, da alleine der Gedanke an den unkreativen Stillstand zur Depression führt.

Ich kennen aktuell kein Rezept dagegen. Meist genügt es zu warten und Zeit vergehen zu lassen, bis man eine Eingebung hat, die den Autor zurück an den Laptop zwingt. Die ermutigende Erkenntnis daraus ist immerhin, dass die unkreative Phase irgendwann endet und kein Dauerzusatnd sein muss.

In meinem Fall habe ich eine einfache Methode gefunden, wieder mit dem Schreiben zu starten. Ich nenne sie mal, die Klippensprung-Methode.

Ich raffe mich auf, auch wenn es weh tut, lese die letzte Seite, die ich geschrieben habe und fange an die Story irgendwie fortzsetzen. Bei mir konnte ich beobachten, wie die Gedanken ins Rollen kamen. Plötzlich fließen Ideen in den Text ein, die offenbar in den tieferen Hirnregionen geschlummert haben, nur um jetzt mit aller Kraft hervorzubrechen. Diese Erkennstnis lässt mich in Phasen der Schreibblockade zuversichtlich sein, dass es sich dabei nur um den Werdungsprozess einzigartiger Ideen handelt.

In dem Sinne, widme ich mich gerade dem nächsten Teil meiner NOMADS Serie.

Allan J. Stark

Allan J. Stark geb. 25. 01. 1968

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